Konzept

Tanzen macht Spaß!

Das Bedürfnis zu tanzen scheint tief im Menschen verwurzelt zu sein. Immer wieder erfand er neue Möglichkeiten, neue Formen, neue Tänze, um ..... ja, um zu tanzen.

Aber was ist Tanz?

Eigentlich sollte die Antwort auf diese Frage doch ganz einfach sein. Jeder kann sehen was Tanz ist: Die Körper der Tänzer bewegen sich auf eine bestimmte Weise zur Musik - beim Walzer anders als beim Tango.

Grundsätzlich dürfte es ja nicht so schwierig sein die Bewegungen der Tänzer einfach nachzumachen.

Ist es aber! Denn ....... wir können zwar sehen was die Tänzer tun, aber nicht erkennen, warum sie es tun. Es gibt keine sichtbare äußere Notwendigkeit oder irgendeinen äußeren Zwang, aufgrund dessen sich erklären ließe, warum die Tanzenden sich so und nicht anders bewegen (müssen).

Will man tanzen lernen, gibt es "offensichtlich" keine andere Möglichkeit als zu versuchen, sich alles Sichtbare einzeln zu merken: die Bewegungen und Stellung des Arms, des Fußes, die Richtung, die Geschwindigkeit ....... .

Anschließend steht man mit lauter einzelnen Informationen ziemlich verloren auf der Tanzfläche, denn um selber zu tanzen muss man es schaffen die ganzen Informationen erstmal wieder richtig zusammen zu fügen. Die haben aber, wie Teile eines Puzzles, ihren Ursprünglichen Zusammenhang verloren, und so wird das Ganze zu einem echten Geduldsspiel.

Dass es eine andere Möglichkeit gibt zeigt sich, wenn man einen Blick auf das althochdeutsche Wort für Tanzbewegung wirft. Es lautet "spil".

Einerseits weist es darauf hin, dass das Bedürfnis zu tanzen mit dem tief im Menschen verwurzelten Grundbedürfnis zu spielen zusammenhängt, andererseits darauf, das "Tanz" oder "Tanzen lernen" nichts mit dem reinen Nachmachen oder Nachahmen von Bewegungsabläufen zu tun hat.

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